Belgian Equine Practitioners Society - atypische myopathie

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* Neu: in deutscher Sprache

* http://www.myopathieatypique.fr/samarathon-ger/

* http://www.myopathieatypique.fr/deutsch/

* https://www.myopathieatypique.fr/declarer-un-cas/epidemiologie-fragebogen/ 


Die Wetterlage der kommenden Tage und Wochen kann höchstwahrscheinlich Fälle von atypischer Weidemyopathie hervorrufen. Wir wissen jetzt, dass das Toxin/Gift, welches diese Krankheit verursacht, in den Samen von bestimmten Ahornbäumen (wie z. B. Acer pseudoplatanus) (siehe auch: ( http://www.myopathieatypique.fr/en/etiologie/ )) vorkommt. Für die Vergiftungen im Frühjahr wird vermutet, dass die keimenden Samen und kleinen Pflänzchen auch das Gift beinhalten. Die aktuellen Klimabedingungen bringen die Samen zu Keimen. Daher steigt das Risiko einer Vergiftung durch den Verzehr von den Keimlingen. Soweit wie möglich sollte der Zugang zu Weiden mit Ahornbäumen vermieden werden. In dem folgenden Link, finden sie Informationen über die atypische Weidemyopathie ( http://www.myopathieatypique.fr/deutsch/ ).



Der Erfolg unseres Projektes hängt vollständig von eurer Großzügigikeit ab!
Mit dem heutigen Tag markieren wir den Start des SAMATHON: http://www.myopathieatypique.fr/samarathon-ger/  
Euch zu helfen eure Pferde vor der Atypischen Weidemyopathie zu schützen, ein effizientes Benachrichtigungssystem zu gestalten, Weide-Gifte zu vermeiden und eine Möglichkeit zu finden, diese tödliche Krankheit zu heilen: das sind unsere Missionen.
Um das zu tun brauchen wir eure Hilfe: gegenwärtig wird die Forschung an der Atypischen Weidemyopathie nicht subventioniert! Der Erfolg unseres Projektes hängt vollständig von eurer Großzügigikeit ab!  

Ziele:
§ Unterstützung für eine Forschungsstelle in Vollzeit für einen Zeitraum von 3 Jahren
§ Absicherung der Sammlung und Analyse der Proben, die für die Forschung erforderlich sind
§ Durchführung von Laborstudien um die Effizienz von potentiellen Behandlungsmöglichkeiten zu testen

Bitte beachtet die Dringlichkeit dieses Aufrufes.

Wir danken für eure wervolle Unterstützung. Was auch immer der Betrag eurer Spende sein wird, seid gewiß daß wir eure Spende sehr schätzen. Bitte ladet alle eure Freunde aus der Pferdewelt ein diese Forschung durch Spenden zu unterstützen. Verwendet dazu die offizielle Webseite, die durch die Forschungsabteilung der Universität Lüttich verwaltet wird. http://www.myopathieatypique.fr/dons/

Bankverbindung:
Name: Patrimoine de l’Université de Liège
Address: Place du XX Août, 7
Town / City: Liège
Zip Code: 4000
Country: Belgium
VAT Number: BE 0325777171
Bank account
Name of Bank: BELFIUS BANK/BELFIUS BANQUE
Address: Boulevard Pacheco, No. 44
Town / City: Brussels
Zip: 1000
Country: Belgium
Bank account: 091 – 0015718 – 33
Swift Code/BIC: GKCCBEBB IBAN (Required): BE79 0910 0157 1833 Communication*: D.VTSFPH201-01 – Recipient of the gift: Research on Atypical Myopathy – Scientific manager: Votion Dominique (U015567) (*) Dieses Feld muß ausgefüllt werden, damit die Spende akzeptiert wird und eindeutig der Atypischen Weidemyopathie zugeordnet werden kann

Möchtet ihr, daß euer Name auf unserer Spenderseite erscheint, sendet mir bitte eine Mail : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Ihr, AMAG-Team  
Warnung atypischen Myopathie.

HERBST 2013 - Bis zum 08 November 2013 sind der Veterinärmedizinischen Fakultät in Lüttich und RESPE 220 Fälle mit der Diagnose einer atypischen Myopathie berichtet worden. Diese Fälle wurden in Belgien (102 Fälle), in Frankreich (50 Fälle), in Großbritannien (14 Fälle), in die Niederlande (22 Fälle), Schweiz (11 Fälle), Tschechische Republik (7 Fälle), Irland (2 Fälle) und Deutschland (12 Fälle) erfasst. Die Wetterlage der kommenden Tage und Wochen kann höchstwahrscheinlich Fälle von atypischer Weidemyopathie hervorrufen. Wir wissen jetzt, dass das Toxin/Gift, welches diese Krankheit verursacht, in den Samen von bestimmten Ahornbäumen (wie z. B. Acer pseudoplatanus) (siehe auch: (http://www.myopathieatypique.fr/en/etiologie/)) vorkommt. Daher ist es sehr wichtig, zu vermeiden, dass Pferde diese Samen fressen. Die niedrigeren Temperaturen bewirken, dass die Samen von den Bäumen fallen und somit das Risiko einer Vergiftung ansteigt. Soweit wie möglich sollte der Zugang zu Weiden mit Ahornbäumen vermieden werden. In dem folgenden Link, finden sie Informationen über die atypische Weidemyopathie auf Deutsch : http://www.myopathieatypique.fr/en/deutsch/ oder Französich : http://reflexions.ulg.ac.be/cms/c_349179/lexplication-scientifique-aux-mortalites-fulgurantes-chez-les-chevaux-au-pre-en-automne-a-ete-decouverte-le-coupable-est-un-erable

Ihr, AMAG-Team


 
Die atypische Weidemyopathie in Europa : 23/10/2012

 

Vor kurzem konnten amerikanische Wissenschaftler (siehe im Internet : http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.2042-3306.2012.00684.x/pdf) zeigen, dass die Jahreszeitliche Myopathie, die Pferde in den USA auf der Weide befällt und die der europäischen Form sehr ähnlich ist, von einem Gift (Hypoglycin A) verursacht wird. Dieses Gift ist in den Samen vom Eschen-Ahornbaum vorhanden (Acer negundo). Nach dem Verzehrt wird das Gift Hypoglycin A durch den Stoffwechsel in andere giftige Substanzen verändert (u.a.  MCPA), die den Engergiehaushalt stören und so zu den biochemischen Veränderungen führen, die bei der Form von Weidemyopathie beobachtet werden.

Das Gift Hypoglycin A kann in den Samen von mehreren Arten von Ahornbäumen vorhanden sein (Acer) und könnte somit auch der Grund der atypischen Weidemyopathie in Europa sein. Zuvor wurden bei botanischen Studien über die atypische Weidemyopathie auf den Weiden in Belgien jedesmal der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) in der Nähe vorgefunden (Votion et al., 2007). Zudem hat eine neuere Europaweite Studie von 354 Fällen gezeigt, dass Bäume generell bei der Pathogenese der Krankheit mitspielen (van Galen et al., 2012a). 

Blutproben von erkrankten Pferden aus Europa sind zur Zeit in Analyse mit der Mitarbeit der Universität von Minnesota, um zu sehen, ob das gleiche Gift vorhanden ist. So wird sich rasch zeigen, ob die Krankheit in Europa durch das gleiche Gift hervorgerufen wird wie in den USA. Bis dahin ist es zu empfehlen, dass die Diagnose, Prognose und die Vorbeugemassnahmen weiter gelten, die in den neueren Studien nachgewiesen wurden (van Galen et al., 2012a,b).

Wir möchten gerne nachdrücklich darauf hinweisen, dass die Fälle von atypischer Weidemyopathie noch immer dem Netz AMAG gemeldet werden sollten (Groupe d’Alerte de la Myopathie Atypique; www.myopathieatypique.fr/en/). Dieses Überwachungssystem auf Europaweiter Ebene zeigt den wissenschaftlichen Gruppen, die zusammen über diese Erkrankung forschen, wo und wann sich Erkrankungen zeigen, um notwendige Proben zu entnehmen.

Bis jetzt (Datum vom 22. Oktober 2012), ist keine neue Epidemie erschienen (nur wenige, sporadische Fälle wurden gemeldet), aber dies kann wie sie es wissen, sich rapide ändern.

Die Studien werden fortgesetzt, da noch viele Fragen bleiben:


• Warum ist die Krankheit im Aufwind, obwohl es sich um eine
   einheimische Pflanze handelt?

• Sind es nur Ahornbäume, die die Krankheit verursachen können?
• Wie kann man die Krankheit triftiger vorbeugen oder behandeln? 
• Und viele weitere Fragen…

Wir bedanken uns schon jetzt für ihre Hilfe bei den fortlaufenden Studien.



References:

Valberg et al., 2012. Seasonal Pasture Myopathy/atypical myopathy in North America associated with ingestion of Hypoglycin A within seeds of the box elder tree. Equine Veterinary Journal; http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.2042-3306.2012.00684.x/pdf

van Galen et al., 2012a. European outbreaks of atypical myopathy in grazing equids (2006-2009) Part I: Spatiotemporal distribution, history and clinical features. Equine Veterinary Journal; DOI: 10.1111/j.2042-3306.2012.00556.x. http://orbi.ulg.ac.be/handle/2268/115748

van Galen et al., 2012b. European outbreaks of atypical myopathy in grazing equids (2006-2009) Part II: Determination of indicators for risk and prognostic factors. http://hdl.handle.net/2268/114433

Votion et al., 2007. History and clinical features of atypical myopathy in horses in Belgium (2000-2005). Journal of veterinary internal Medicine. http://hdl.handle.net/2268/7594

 

Toutes les publications scientifiques relatives à la myopathie atypique des chercheurs de l'Université de Liège sont disponibles en ligne via le site institutionnel (http://orbi.ulg.ac.be/) ou directement via le lien http://orbi.ulg.ac.be/simple-search?query=atypical+myopathy.

 
 


Contact:

Dominique Votion, PhD, DMV
"Groupe d'Alerte de la Myopathie Atypique; GAMA"
NOUVEAU N° POUR LES URGENCES MYOPATHIES ATYPIQUES: 0497/ 707 887

Enregistrez-vous pour recevoir les messages d’alerte sur : www.myopathieatypique.com

Aider la recherche: http://www.myopathieatypique.fr/dons/

Clinique équine de la Faculté de Médecine vétérinaire, Université de Liège
Bd de Colonster, 20  Bât B41
4000  Liège (Sart Tilman)
Tél: 00 32(0)4/366.41.03 (Liège)

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